AGB’s

ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN für Dienstleistungen der Firma IFWT ACADEMY Juric Stand 21.10.2020

IFWT ACADEMY Juric, Iris & Franjo Juric, Schulstrasse 2, 8564 Hefenhausen, +41 76 375 88 55, info@ifwta.ch, www.ifwta.ch Firmennummer: CHE-269.519.796

1. Geltungsbereich

Die nachstehenden allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Rechtsgeschäfte der Dienstleistungsfirma IFWT ACADEMY Juric (nachstehend Dienstleister genannt) mit seinem Vertragspartner (nachstehend Kunde genannt).

Soweit einzelvertragliche Regelungen bestehen, welche von den Bestimmungen dieser AGB abweichen oder ihnen widersprechen, gehen die einzelvertraglichen Regelungen vor.

Der Kunde nimmt die AGB vor Vertragsschluss zur Kenntnis und anerkennt sie mit der Kontaktaufnahme spätestens mit der Auftragserteilung. 

Der Dienstleister behält sich vor, die Allgemeinen Geschäftsbedingungen regelmässig zu aktualisieren. Änderungen müssen von dem Kunden selbst nachgelesen werden. Die jeweils aktuelle Version der AGB ist auf der Homepage des Dienstleisters veröffentlicht. Der Kunde hat eine Widerspruchsfrist von 30 Tagen ab Veröffentlichung. Danach gilt die aktualisierte Version der AGB als akzeptiert.

2. Zustandekommen, Dauer und Beendigung des Vertrages

Das Vertragsverhältnis beginnt mit der Auftragserteilung durch den Kunden. Die Dienstleistung ist zum jeweiligen vereinbarten individuellen Zeitpunkt geschuldet. Der Kunde muss das 18. Lebensjahr vollendet haben. Hat er das 18. Lebensjahr nicht vollendet, verlangt der Dienstleister die Unterschrift eines gesetzlichen Vertreters.

Der Vertrag endet, wenn er nicht gekündigt wird, zum individuell vereinbarten Zeitpunkt, resp. mit erbrachter Leistung (i.d. R. bei Seminaren oder Kursveranstaltungen)

Der Vertrag kann beiderseits ordentlich unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von zwei Tagen bis um jeweils 17:00 Uhr gekündigt werden. Endet die Frist an einem Samstag oder Sonntag, gilt der darauffolgende Montag 17:00 Uhr als Fristende. Sollte die Frist von 2 Tagen verstrichen sein, so ist der vollumfängliche Betrag geschuldet.

Sind Seminare oder Kursveranstaltungen vereinbart, gilt eine Kündigungsfrist von 14 Tagen. Sollte der Auftrag 15 Tage (oder mehr) vor Beginn des Seminars / Kurses gekündigt werden, so wird nichts berechnet. Sollte die Kündigung 14 Tage (oder weniger) vor Beginn eintreffen, so wird der volle Umfang des Angebotes berechnet.  Endet die Frist an einem Samstag oder Sonntag, gilt der darauffolgende Montag 17:00 Uhr als Fristende 

Der Vertrag kann beiderseits aus wichtigem Grund ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist gekündigt werden. 

Ein wichtiger Grund liegt beispielsweise vor, 

– wenn der Kunde mit zwei fälligen, aufeinander folgenden Zahlungen im Verzug ist und nach Ablauf einer angemessenen Nachfrist nicht leistet 

– wenn der Kunde nach Abschluss des Vertrages in Vermögensverfall gerät (Zahlungsunfähigkeit, Insolvenz), es sei denn, es wurde bereits ein Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt.

– wenn der Kunde entgegen Treu und Glauben handelt (z.B. den Dienstleister hintergeht, nicht wahrheitsgemäss Angaben wiedergibt, den Dienstleister absichtlich in die Irre führen sollte , …) 

Eine fristlose Kündigung aus wichtigem Grund entbindet den Kunden nicht von seiner vollumfänglichen Zahlungspflicht gegenüber dem Dienstleister.

3. Vertragsgegenstand und Leistungsumfang

Der Dienstleister erbringt seine Dienstleistungen gegenüber einer Vielzahl von Kunden. Der Kunde hat keinen Anspruch auf exklusive Dienstleistungserbringung ihm gegenüber

Der Kunde vereinbart mit dem Dienstleister eine vom Dienstleister gemäss dessen Angebot zu erbringende Dienstleistung. Der Inhalt wird individuell festgelegt. Es wird weder ein Arbeitsvertrag noch ein Werkvertrag abgeschlossen, wodurch für den Kunden keinerlei sozialversicherungsrelevanten Verpflichtungen entstehen. Die Dienstleistung wir nach bestem Wissen und Gewissen erbracht. Eine Änderung des vereinbarten individuellen Inhalts kann jederzeit vereinbart werden. Die individuelle Dienstleistung kann mündlich oder schriftlich vereinbart werden.

Die vom Dienstleister zu erbringenden Leistungen umfassen in der Regel detailliert aufgelistete Aufgaben, gemäss dem vom Kunden erteilten Auftrag. Dies kann schriftlich oder mündlich sein.

Die Dienstleistung kann, wenn es von der Natur der Dienstleistung her möglich ist, nach Absprache online erfolgen. Online erbrachte Dienstleistungen werden aufgezeichnet (siehe „Datenschutz“). 

Der Dienstleister wird den Kunden in periodischen Abständen über das Ergebnis seiner Tätigkeit in Kenntnis setzen. Die Vertragspartner können im Vertrag einen Zeitplan für die Leistungserbringung und einen geplanten Endtermin für die Beendigung von Dienstleistungen vereinbaren.

Ist dem Dienstleister die vertraglich geschuldete Erbringung eines Auftrags nicht oder nicht wie gewünscht möglich, so hat er den Kunden unverzüglich darüber in Kenntnis zu setzen.

Der Dienstleister stellt die zur Leistungserbringung erforderlichen Gerätschaften, Räumlichkeiten und gegebenenfalls nötige Drittpersonen zu Verfügung, sofern der Kunde nicht über entsprechendes Gerät oder Räumlichkeiten verfügt, es sein denn individualvertraglich ist etwas anderes vereinbart.

Die Parteien sind bemüht, nach bestem Wissen und Gewissen die jeweils andere Partei bei der Erbringung der jeweiligen Verpflichtung durch Überlassen von Informationen, Auskünften oder Erfahrungen zu unterstützen, um einen reibungslosen und effizienten Arbeitsablauf für beide Parteien zu gewährleisten.

Jeder der Vertragspartner kann beim anderen Vertragspartner in schriftlicher Form Änderungen des vereinbarten Leistungsumfangs beantragen. Nach Erhalt eines Änderungsantrages wird der Empfänger prüfen, ob und zu welchen Bedingungen die Änderung durchführbar ist und dem Antragsteller die Zustimmung bzw. Ablehnung unverzüglich schriftlich mitteilen und gegebenenfalls begründen. Erfordert ein Änderungsantrag des Auftraggebers eine umfangreiche Überprüfung, kann der Überprüfungsaufwand hierfür vom Dienstleister bei vorheriger Ankündigung berechnet werden, sofern der Auftraggeber dennoch auf der Überprüfung des Änderungsantrages besteht. Ggf. werden die für eine Überprüfung und/oder eine Änderung erforderlichen vertraglichen Anpassungen der vereinbarten Bedingungen und Leistungen in einer Änderungsvereinbarung schriftlich festgelegt und kommen entsprechend diesen allgemeinen Geschäftsbedingungen zustande.

Alle Leistungen des Dienstleisters sind immer als Empfehlungen auf der Grundlage von naturheilkundlichen Erfahrungskompetenz zu verstehen und ersetzen keinesfalls einen Arzt oder eine schulmedizinische Behandlung oder Therapie. Sollte der Kunde in ärztlicher Behandlung sein, so sind die Dienstleistungen als Ergänzung zu verstehen und erfolgen auf eigenes Risiko des Kunden. Dem Kunden wird dringend empfohlen, seinen Arzt oder behandelnden Therapeuten über die mit dem Dienstleister vereinbarten und erbrachten Leistungen regelmässig, am besten noch vor der ersten Dienstleistungserbringen in Kenntnis zu setzen. Sollte der Arzt oder behandelnde Therapeut dem Kunden von den Dienstleistungen des Dienstleisters abraten, wird dem Kunden empfohlen, dem Folge zu leisten.

In allen Fällen ist bei akuten Beschwerden immer ein offiziell anerkannter therapierender Arzt aufzusuchen. Sollte der Kunde keinen Arzt aufsuchen, obliegen ihm die vollen darauf resultierenden Risiken, und er entbindet den Dienstleister von jeder der Haftung. 

Dasselbe gilt bei ausdrücklich vom Kunden gewünschten Therapieformen (Musiktherapie, Handauflegen, Massagen, oder deren gleichen), die der Dienstleister nicht von sich aus empfohlen hat.

Bei Seminar-/ oder Kursveranstaltungen übernimmt immer der Auftraggeber die volle Verantwortung für den gesamten reibungslosen Ablauf. Dieser ist sich seiner Pflicht bewusst und wird, wenn nichts andres vereinbart ist, alles Zumutbare unternehmen, um den Dienstleister zu unterstützen, damit der Ablauf reibungslos erfolgen kann. Bei Seminar-/ oder Kursveranstaltungen ist alleinig der Auftraggeber zu 100% verantwortlich für alle finanziellen Leistungen, welche durch den Auftrag entstehen und dient als alleiniger Ansprechpartner für den Dienstleister, ausser es wird schriftlich die Verantwortung teilweise oder komplett an einen Stellvertreter übergeben.

4. Preise und Zahlungsbedingungen

Dienstleistungen werden zu dem im individuellen Vertrag aufgeführten Festpreis nach Beendigung oder bei Vereinbarung der Vergütung auf Zeit- und Materialbasis monatlich / wöchentlich fällig und berechnet, soweit nicht im Vertrag eine andere Rechnungsstellung vereinbart ist. 

Angegebene Schätzpreise für Dienstleistungen auf Zeit- und Materialbasis, insbesondere in Kostenvoranschlägen sind unverbindlich. Die einer Schätzung zugrundeliegenden Mengenansätze beruhen auf einer nach bestem Wissen durchgeführten Bewertung des Leistungsumfangs.

Die Umsatzsteuer wird mit dem zur Zeit der Leistung geltenden Umsatzsteuersatz in Rechnung gestellt. 

Rechnungen sind bei Erhalt ohne Abzug innert 10 Tagen zahlbar. Ist der Rechnungsbetrag nicht innerhalb von 10 Tagen nach dem Rechnungsdatum eingegangen, ist der Dienstleister berechtigt Mahngebühr geltend zu machen. Die Mahngebühr betragen CHF 50.-.

Alle Rechnungen werden per E-Mail an den vom Auftraggeber hierfür bekanntgegebene Adresse versendet. Der Dienstleister ist nicht verpflichtet nachzufragen, ob die E-Mail auch erhalten wurde. Es obliegt in der Verantwortung des Auftraggebers die Bestätigung des Erhalts der Rechnung gemäss Informationen in der E-Mail. Sollte keine Bestätigungsantwort erfolgen, so entbindet dies nicht den Auftraggeber von seiner Zahlungspflicht. Die Mahngebühr sind ebenfalls geltend sollten diese in der Zwischenzeit erhoben worden sein.

5. Haftung

Der Dienstleister haften unter keinen Umständen für irgendwie geartete Erfolge seiner Dienstleistungen, für Misserfolge oder Verschlechterungen übernimmt er keine Haftung. Er handelt stets nach bestem Wissen und Gewissen und auf Basis einer sorgfältigen, fairen und transparenten Erbringung seiner Dienstleistungen. Der Dienstleister verfügt über kein Diplom oder anerkannten Titel. 

Dem Kunden ist bewusst, dass der Dienstleister keinen Arzt, Psychologen, Apotheker oder sonstige schulmedizinischen ausgebildeten Therapeuten ersetzt. 

Bei akuten, chronischen oder latenten gesundheitlichen Beschwerden,ist immer zwingend ein offiziell anerkannter therapeutischer Arzt aufzusuchen. Der Dienstleister kann nicht haftbar gemacht werden, sollte der Auftraggeber aus freiem Willen in akuten gesundheitlichen Beschwerden den Arzt nicht aufsuchen wollen.

Alle vorgeführten Gesundheitsformen wurden auf Wunsch des Auftraggebers vorgeführt und genauer erläutert. Sollte der Auftraggeber sich auf Grund einer Bewegung, welche ähnlich oder ganz aus der Gesundheitsform stammen verletzen sollte, so trägt der Auftraggeber die volle Verantwortung für seine Verletzung. 

Bei Seminar-/ oder Kursveranstaltungen sind alle Informationen zu dem aufgeführten Zeitpunkt nach bestem Wissen und Gewissen erläutert worden. Es kann durchaus sein, dass sich die Informationen verändern oder komplett angepasst werden können aufgrund des Erkenntnisgewinnes welches mit Zeit erreicht wird. Somit wird rückwirkende Haftung welche zu einem früheren Zeitpunkt als Aussage getätigt wurden, im vollem Umfang abgelehnt und es können keine Haftansprüche gelten gemacht werden.

6. Gerichtsstand

Für die Geschäftsverbindung zwischen den Parteien gilt ausschließlich schweizerisches Recht.

7. Drittanbieter

Der Dienstleister behält sich vor, auf der Webseite oder in anderer einer Form Drittanbieter zu empfehlen. Für diese Drittanbieter übernimmt der Dienstleister keinerlei Haftung. Drittanbieter werden als unverbindliche Tipps oder Möglichkeiten genannt. Ihre Dienstleistungen oder Produkte hat der Dienstleister im Vorfeld nicht überprüft. Services oder Produkte von Drittanbietern übernimmt der Kunde auf eigenes Risiko.  

Dies gilt auch, wenn Drittanbieter auf der Webseite des Dienstleisters in Form Werbebannern, Logos, direct Links oder der gleichen werbend auftreten. Auf der Webseite des Dienstleisters wird ausdrücklich kein Handel betrieben auch nicht von Drittanbietern, 

Verweise und Links auf Webseiten Dritter liegen ausserhalb der Verantwortung des Dienstleisters Der Zugriff und die Nutzung verlinkter Webseiten erfolgen auf eigene Gefahr des Kunden / des Nutzers.

8. Salvatorische Klausel

Sollten einzelne Bestimmungen dieses Vertrages ganz oder teilweise unwirksam oder nichtig sein oder infolge Änderung der Gesetzeslage oder durch höchstrichterliche Rechtsprechung oder auf andere Weise ganz oder teilweise unwirksam oder nichtig werden oder weist dieser Vertragslücken auf, so sind sich die Parteien darüber einig, dass die übrigen Bestimmungen dieses Vertrages davon unberührt und gültig bleiben. Für diesen Fall verpflichten sich die Vertragsparteien, unter Berücksichtigung des Grundsatzes von Treu und Glauben an Stelle der unwirksamen Bestimmung eine wirksame Bestimmung zu vereinbaren, welche dem Sinn und Zweck der unwirksamen Bestimmung möglichst nahe kommt und von der anzunehmen ist, dass die Parteien sie im Zeitpunkt des Vertragsschlusses vereinbart hätten, wenn sie die Unwirksamkeit oder Nichtigkeit gekannt oder vorhergesehen hätten. Entsprechendes gilt, falls dieser Vertrag eine Lücke enthalten sollte.

9. Datenschutz

Mit der Auftragserteilung willigt der Kunde ein, dass seine personenbezogenen Daten (Name, Geburtsdatum, Telefonnummer, …) gemäss den Datenschutzrichtlinien gehandhabt werden, welche auf der Webseite ersichtlich sind, und zu welchen der Auftraggeber bei der Kontaktaufnahme seine Zustimmung erteilt.

10. Online Beratung

Beratungsgespräche welche mit einem Online-Dienstleistungsanbieter wie z.B. Zoom, Skype, oder ähnlichen Tools durchgeführt werden, werden aufgezeichnet. Die Aufzeichnungen dienen lediglich zur Beweissicherung und werden mit dem Auftragsabschluss, spätestens aber 30 Tage nach Bezahlung der letzten Rechnung durch den Auftraggeber wieder gelöscht.

21.10.2020, Hefenhausen

IFWT ACADEMY Juric