Podcast Folge 256
Mobbing bei Kindern – Was Eltern wirklich tun können!
Eines der Themen, die immer wieder auf meinem Tisch landen — sowohl aus dem engen als auch dem weiteren Umfeld. Tag für Tag, an jeder Schule, die wir besuchen oder besucht haben. Immer wieder das gleiche Bild: Kinder werden gemobbt, beleidigt, beschimpft oder sogar geschlagen. Muss das wirklich der normale Alltag für unsere Kinder sein? Kann es nicht auch anders gehen? Und vor allem: Was können wir als Eltern aktiv dagegen tun?
📊 Warum Mobbing ein tägliches Problem ist
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Nach der aktuellen Robert Koch Institut (RKI) / HBSC‑Studie 2022 gaben etwa 14 % der befragten Schülerinnen und Schüler in Deutschland an, direkt Erfahrungen mit Mobbing in der Schule gemacht zu haben. PMC
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Zusätzlich meldeten rund 7 % der Jugendlichen, dass sie online – also durch Cybermobbing – betroffen waren Kinderschutz.ch
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Damit erlebt fast jedes 6. bis 7. Kind in Schulalter Mobbing – eine alarmierende Zahl, wenn man bedenkt, wie viele Kinder betroffen sind, aber oft nichts sagen. Luzerner Zeitung
Mobbing ist also kein Randphänomen, sondern Bestandteil vieler Kindheits- und Jugendbiografien. Und das wirkt sich nicht nur auf Schulkinder aus: Auch viele Erwachsene kennen Mobbing — etwa am Arbeitsplatz.
🛡️ Unser Ansatz: Warum gerade WingTsun helfen kann
Statt einfach hinzusehen oder nur darüber zu reden, verfolgen wir einen klaren, ungewöhnlichen Ansatz: Wir setzen auf WingTsun-Training. WingTsun Andy Börsig | European WIngTsun Organisation
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WingTsun stärkt das Selbstbewusstsein – und ein starkes Selbstbewusstsein kann Kinder davor schützen, Opfer und auch spätere Täter von Mobbing zu werden.
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Darüber hinaus vermittelt WingTsun Respekt, Körper- und Selbstbehauptung – und gibt Kindern reale, konstruktive Werkzeuge an die Hand statt nur theoretischen Rat.
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In dieser Episode erkläre ich, warum gerade WingTsun und nicht irgendeine Kampfsportart: Es geht dabei nicht um Gewalt, sondern um Selbstschutz, Selbstwert und Selbstbewusstsein.
🔑 Was Eltern sofort tun können
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Hinschauen & zuhören — Oft reden Kinder nicht über Mobbing aus Angst oder Scham. Offene Ohren und ehrliche Gespräche sind ein wichtiger Schritt.
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Selbstwert stärken — Unterstützt euer Kind darin, sich selbst wertzuschätzen: durch Lob, Anerkennung und Aktivitäten, die Selbstbewusstsein aufbauen (z. B. Sport, Hobbys … oder eben WingTsun).
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Früh eingreifen — Bei ersten Anzeichen, nicht erst, wenn Mobbing „ernst“ wird. Auch kleine Hänseleien können Wurzeln schlagen.
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Gemeinschaft stärken — Familie, Schule, Freunde — je stärker das soziale Netz, desto schwerer ist es für Mobber, Opfer auszugrenzen.
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Vorbild sein — Kinder lernen durch unser Verhalten. Respektvoller Umgang, klare Werte und Zivilcourage helfen, Mobbing gar nicht erst entstehen zu lassen.
💡 Fazit: Mobbing stoppen – mit Bewusstsein, Stärke und Gemeinschaft
Mobbing bei Kindern ist nicht „normal“. Es betrifft viele — aber vielerorts wird geschwiegen. Der Wandel beginnt bei uns Eltern: mit Aufmerksamkeit, Mitgefühl und dem Mut, aktiv zu werden. WingTsun kann dabei ein hilfreiches Werkzeug sein — aber der wichtigste Schritt ist, hinzusehen und gemeinsam mit Kindern, Schule und Umfeld Klartext zu reden.
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