Podcast Folge 15

Hüftdysplasie bei Babys – Ein goldiges Business?
Diesmal zu einem Thema, das Eltern gleich in den ersten Lebenswochen ihres Kindes betrifft:
👉 Die Ultraschalluntersuchung der Hüfte – kurz: Hüftscreening bei Neugeborenen.
Was genau passiert bei dieser Untersuchung?
Muss man das machen lassen?
Ist es medizinisch notwendig – oder vielleicht nur eines von vielen Routineritualen, die nicht hinterfragt werden dürfen?
Wir sind diesen Fragen auf den Grund gegangen – nicht aus Misstrauen, sondern aus dem Wunsch, als Eltern bewusst und informiert zu entscheiden.
👶 Was ist eine Hüftdysplasie eigentlich?
Die Hüftdysplasie beschreibt eine Fehlentwicklung des Hüftgelenks bei Babys – meist ist die Hüftpfanne zu flach ausgebildet, was langfristig Probleme verursachen könnte.
In der Schweiz und vielen anderen Ländern wird standardmässig ein Ultraschall der Hüfte in den ersten Lebenswochen empfohlen – meist zwischen der 4. und 6. Woche.
Soweit – so vernünftig. Oder?
🧠 Was uns stutzig machte …
Als Eltern haben wir uns gefragt:
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Was genau ist der medizinische Nutzen?
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Wie hoch ist die tatsächliche Häufigkeit echter Hüftdysplasien?
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Werden hier Babys vorsorglich in ein System gedrückt, das sofort mit Schiene, Kontrolle und Therapie aufwartet?
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Und wem nützt das am meisten – dem Kind, oder dem System?
Natürlich wollten wir’s genau wissen – und haben mit dem Arzt gesprochen, der den Ultraschall bei unserer Tochter durchgeführt hat. Und davor: intensiv recherchiert.
💸 Hüftscreening – Medizin oder Millionengeschäft?
Zahlen zeigen: Die Häufigkeit von relevanten behandlungsbedürftigen Fällen ist relativ gering – je nach Studie zwischen 1 bis 3 %.
Aber die Zahl der vorsorglich mit Spreizhose oder Schiene versorgten Babys ist deutlich höher.
Warum?
👉 Weil bei Verdachtsdiagnosen schnell gehandelt wird. Sicher ist sicher. Oder?
Doch:
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Werden hier Eltern unnötig verunsichert?
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Werden Babys vorsorglich behandelt, obwohl sich viele leichte Formen von selbst auswachsen?
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Wird jeder Verdacht sofort zur Abrechnung?
Denn genau hier fließt viel Geld:
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Ultraschallgeräte
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Kontrolluntersuchungen
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Schienen
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Physiotherapie
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Nachkontrollen
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medizinischer Apparat
Alles auf Kosten der Krankenkasse – und im Zweifel auf emotionaler Kosten der Eltern.
👂 Was wir vom Arzt erfuhren
Unser Gespräch mit dem behandelnden Arzt war sachlich – aber auch aufschlussreich.
Er gab offen zu:
🗨️ „Ja, es gibt eine gewisse Überdiagnostik. Die meisten Eltern bestehen regelrecht auf den Untersuch – aus Angst, etwas zu versäumen.“
Das System belohnt Diagnosen – nicht gesunde Kinder.
❓Was also tun?
Wir wollen niemandem raten, diese Untersuchung nicht zu machen.
Aber: Wir wollen dazu ermutigen, kritische Fragen zu stellen.
Denn informierte Eltern sind keine „schwierigen“ Eltern – sondern verantwortungsvolle Eltern.
📌 Fazit:
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Die Hüftultraschall-Untersuchung ist medizinisch sinnvoll – aber nicht immer notwendig.
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Es braucht mehr Aufklärung statt Angst, mehr Wissen statt Routine.
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Und ein System, das nicht aus möglichen Diagnosen automatisch Behandlungen ableitet, sondern individuell abwägt.
💬 Zitat der Folge:
„Wirklich gute Medizin beginnt nicht mit Geräten – sondern mit ehrlicher Aufklärung.“
🎧 Hör rein in diese Folge, wenn du:
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vor der Hüftuntersuchung deines Kindes stehst
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wissen willst, was hinter den Kulissen wirklich läuft
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lernen möchtest, wie du ärztliche Empfehlungen besser einordnen kannst
Und vor allem: Wenn du dein Kind nicht nur versorgen, sondern verstehen willst.
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